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Auch hier waren langzeitarbeitslose Frauen aus dem Stadtteil, vor allem Migrantinnen, die Zielgruppe des Projektes. Diesmal ging es um Frauen, die trotz guter Sprachkenntnisse, abgeschlossener Ausbildung, oft mit Hochschulabschluss zur schwervermittelbaren Personen gehören. Es waren Migrantinnen, deren Berufe nicht anerkannt wurden, Frauen, die nach der Kindererziehungszeit Probleme mit dem Wiedereinstieg in den Beruf hatten, oder ältere langzeitarbeitslose Frauen.
Die Qualifizierung fand im Bereich Pädagogik, Methodik, Erlernen von selbständigem verantwortlichem Handeln statt. Behandelt wurden auch Themen, wie zum Beispiel Erziehung, Entwicklung und Gesundheit von Kindern. Ziel des Projektes war es, das vorhandene Potential der Frauen zu nutzen, für die Aufgabe von pädagogischen Helfern fit zu machen und in Beschäftigung zu vermitteln.
Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der EFB und der Grundschule am Dürerring durchgeführt.
Erfahrungsbericht
Zielsetzung
- Qualifizierung im Bereich Pädagogik und Methodik
- Erlernen von selbständigen Handeln und Entwicklung neuer beruflicher Perspektiven
- Stärken des Selbstwertgefühls
- Vermittlung von Beschäftigungsangeboten in Schulen
Zielgruppe
Das Projekt richtet sich an langzeitarbeitslose Frauen aus dem Stadtteil, vor allem an Spätaussiedlerinnen sowie Ausländerinnen, aber auch an einheimische Deutsche. Dieser Fokus begründet sich darin, dass viele Spätaussiedlerinnen trotz guter Deutschkenntnisse und abgeschlossener Ausbildung arbeitslos sind. Eine Hauptursache dafür ist die mangelnde Anerkennung ihrer Berufsabschlüsse. Durch die zusätzliche Qualifikation sollen bessere Chancen für Beschäftigungen entstehen.
Ablauf
An dem Projekt haben 23 Frauen teilgenommen. Diese waren den Mitarbeitern des Diakonie-Treffs vorher bereits bekannt, so dass durch die Erfahrungen aus der langjährigen Arbeit des Diakonie –Treffs gezielt Frauen angesprochen werden konnten, die von dem Projekt besonders profitierten.
Die Inhalte der Qualifizierung wurden im Vorfeld mit der Ganztagsschule im Stadtteil besprochen, die Interesse bekundet hatte einige Teilnehmerinnen nach Abschluss der Maßnahme als Honorarkräfte im Nachmittagsangebot der Schule zu beschäftigen.
Die Qualifizierung wurde in Form von Schulungen und Workshops durchgeführt.
Inhalte
Die Teilnehmerinnen durchliefen Schulungen zu den folgenden Themen:
- Pädagogisches Grundwissens
- Praxis der Kinderbetreuung
- Umgang mit schwierigen Situationen
- Konfliktlösung.
Darüber hinaus haben die Teilnehmerinnen an 2 Workshops zum Thema "Erste Hilfe an Kindern" und "Interkulturelle Öffnung" teilgenommen.
Erfolge
Bereits während der Laufzeit des Projektes wurden 3 Frauen in der Ganztagsschule auf Probe beschäftigt. Nach Abschluss der Qualifizierung wurden die Verträge verlängert und zusätzlich 3 weitere Frauen eingestellt.
Fotos aus dem Projekt
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Projektträger und Ansprechpartner
Diakonisches Werk, Kreisstelle Salzgitter
Petra Behrens-Schröter
St. Andreas Weg 2
38226 Salzgitter
Tel. 05341 - 8888-0
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