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Die Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit Braunschweig (GGPS) baut im Salzgitteraner Stadtteil Fredenberg eine neue Kindertagestätte für insgesamt sechs Gruppen. Ermöglicht wird das Projekt durch die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Salzgitter. Die Pläne für den Kita-Neubau
Wurden Anfang 2008 mit der Kommune abgestimmt. Der Entwurf stammt aus dem Braunschweiger Architektur-und Ingenieurbüro Schmidt.
Am 15. Oktober wurde Richtfest in der Erich-Ollenhauer-Str. 135 gefeiert. Im März nächsten Jahres sollen die Kinder in das Gebäude einziehen. Der Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit, Henning Eschemann und Vertreter der Stadt Salzgitter als offizielle Gastgeber waren beim Richtfest anwesend. Auch Nachbarn, Freunde, Bekannte, Wegbegleiter und natürlich die zukünftigen kleinen Bewohner der Einrichtung haben mitgefeiert. Henning Eschemann begrüßte die Gäste, besonders die Kinder und bedankte sich bei den Handwerkern. "In wenigen Wochen und Monaten ist hier etwas entstanden, was über viele Jahre
Bestand haben wird", so der Geschäftsführer der GGPS. Auch Dr. Roswita Krum, Fachdienstleiterin für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Salzgitter war in ihrem Grußwort voll des Lobes: "Diese Kita ist einzigartig. Auch das Konzept ist besonders, denn alle Räume werden gemeinsam genutzt. Damit stärken wir die integrative Erziehung. Das Ziel von Salzgitter ist klar. Wir sind auf dem Weg eine der kinderfreundlichsten Städte Deutschlands zu werden. Bei uns stimmen die Rahmenbedingungen für ein familienfreundliches Leben". Knapp vier Monate nach Beginn der
Bauarbeiten schlugen dann Bauherr Henning Eschemann und Dr. Roswita Krum für die Stadt Salzgitter gemeinsam den symbolisch letzten Nagel in den Dachstuhl. Beim Gang durch den Rohbau konnten sich die Richtfestgäste ein erstes Bild von dem Gebäude machen. Stolz hebt Bauherr Eschemann ein außergewöhnliches Gestaltungselement hervor: "Jeder Raum hat einen eigenen, echten Eichenbaum. Er dient nicht nur als optische Stütze, sondern hat seinen pädagogischen Wert. Man kann den Baum anfassen und man kann ihn jahreszeitlich schmücken". Neben den beiden bereits bestehen Sprachheilgruppen werden vier neue Gruppen in die Kita einziehen. Zwei davon sind für Kleinkinder unter drei Jahren eingerichtet. Außerdem wird es neben einer neuen Regelgruppe auch eine Integrationsgruppe für behinderte und nichtbehinderte Kinder geben. Nach dem Motto:"Kurze Wege unter einem Dach" wird es neben den Gruppenräumen mit jeweiliger Empore, fünf Therapieräume, einen gemeinsamen Mehrzweckraum, zwei Küchen, ein großes, altersgerechtes Außengelände, eine Praxis für Sprachtherapie und die Büros der Mitarbeiterinnen geben. Insgesamt werden rund 100 Kinder das moderne Gebäude ab Frühjahr 2009 mit Leben füllen. Eltern, die ihr Kind für die neue Einrichtung anmelden, oder sich vorab über die neue Kita informieren möchten, können sich bei der Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit Braunschweig mbH.
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