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"Wenn ich gewusst hätte, das doch so viele Kinder da sind, hätte ich meinen
Vortrag anders gestaltet." Yvonne Vockerodt von Kindersicht Hamburg ist das, was man
einen Glücksfall nennt. Sie passt sich den Gegebenheiten intuitiv und sehr sensibel
an und so verwundert es nicht, dass ihr Vortrag "da hatten wir eine gute Idee, wie
Kinder den Stadtteil mitgestalten" zum Höhepunkt der Eröffnungsveranstaltung avancierte.
Nach der Eröffnung durch Wilfried Pollmann und Petra Behrens-Schröter für die Veranstalter Fredenberg Forum und Diakonisches Werk eröffnete Schirmherr Oberbürgermeister Frank Klingebiel das Stadtteilprojekt Fredenberg 2020. Er wies darauf hin, dass am Fredenberg schon vorbildliche Kinder- Kulturaktivitäten stattfinden, die sich nahtlos in seine Vorstellungen zur kinder- und familienfreundlichen Stadt einbinden. Die Arbeit am Fredenberg besäße Modellcharakter, denn das große Netzwerk von über 20 Akteuren wäre der Garant für erfolgreiche Stadtentwicklung,
auch im Hinblick auf das Bund/Länder-Programm "Soziale Stadt". Yvonne Vockerodt begann furios mit einem Interview der anwesenden Kinder und Jugendlichen und verdeutlichte, dass einige alte Zöpfe der Bewertung von Kinderinteressen abzuschneiden wären. Kinder müssten wie Erwachsene in allen Bereichen der Stadtentwicklung beteiligt werden, die sie beträfen, und davon gäbe es einige. Kinder hinterlassen Spuren und das Projekt am Fredenberg wäre ein gutes Beispiel für die kulturelle Nachhaltigkeit von Kinderinteressen. Das Kinder etwas zu sagen haben, bewiesen auch eindrücklich die beiden eingeladenen Kulturgruppen. Der Schulchor Dürerring unter der Leitung von Heike Röhrig begeisterte durch kindgerechtes Arrangement und Ausdruck. Das F1stClass- Rock-Projekt der Gottfried-Linke-Realschule, das in Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Kultur veranstaltet wird, überzeugte durch technisches Equipment, Rhythmus und Arrangement moderner Titel. Detlev Behrens vom Stadtbüro Fredenberg führte abschließend inhaltlich in das Projekt ein. Zum Schluss durfte auch das große Netzwerk-Foto nicht fehlen. Da hatten wir eine gute Idee …, das dürften sich auch die drei Veranstalter gedacht haben, denn der gelungene Auftakt machte Lust auf mehr!
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