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Besser wohnen durch gemeinsame Aktionen

Akteurskonferenz Fredenberg schaute auf fünf Jahre erfolgreiche Stadterneuerung / Rückblick und Ausblick

Wie sehr sich das äußere Bild des Stadtteils und das Leben am Fredenberg mit dem Start des Bund-Länder- Programms "Die soziale Stadt" verändern würden, konnten sich seine Bewohnerinnen und Bewohner vor fünf Jahren sicher nur vage vorstellen. Wie viel auf dem Weg der integrierten Stadterneuerung bereits erreicht wurde, zeigte sich während der Akteurskonferenz.

Die Zwischenbilanz nach fünf Jahren Arbeit sprach von weit mehr als Spielplatzerneuerungen, attraktiver Fassadengestaltung, modernen Umbauten und der Verschönerung der Wohnumgebung. Bauliche Maßnahmen solcher Artmachten den Stadtteil einerseits wohnlicher, bewirkten aber auch, dass das Zusammenleben harmonischer wurde.Beispiele dafür sind die Stadtteilfeste und thematische Projekte wie der "Schatz am Fredenberg" oder das "Märchen vom Fredenberg". Zur positiven Bilanz zählen weiter zusätzliche Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Kein weitere Zunahme der Wohnungsleerstände, stattdessen sogar eine punktuelle bessere Vermietungsbilanz, zum Beispiel im neuen Fredenberg, sprechen aus Sicht der Stadtplaner und Stadtteilmanager dafür, dass der Fredenberg ein lebenswerter Stadtteil wurde. Den Erfolg sehen sie darin, bauliche und soziale Maßnahmen miteinander zu verknüpfen und die Bewohner in Entscheidungen einzubeziehen.

Selbst die Akteurkonferenz ließ Raum, Probleme konkret zu benennen. Angesprochen wurde die Verfahrensweise der Mietnebenkostenabrechnungen durch Krüger-Immobilien. Benannt wurde zudem die grundsätzliche Fragestellung, die mit dem stetigen stadtweiten Bevölkerungsrückgang verbunden ist und Wohnungseigentümer vor Vermietungsprobleme stellt, die trotz verbesserter Gestaltung des Wohnumfeldes nicht aufzufangen seien. Neben dem Rückblick auf Geschaffenes, gab es auch Ausblicke. Beispielsweise den auf die demnächst beginnende Sanierung im Einkaufszentrum.

Zusätzlich zu den bereits geplanten Vorhaben, zu denen mit dem interkulturellen Wurzel-Werke-Projekt auch wieder eine künstlerisch-kulturelle Aktion zählen wird, machten sich die Akteure in drei Arbeitsgruppen Gedanken, welche Fragestellungen und Aufgaben sich für die Stadtteilarbeit aus den Themenkreisen Bildung, Kinder und Jugendliche sowie Integration ableiten. Klar wurde, dass alle Akteure ideenreich an die Erfolge aus fünf Jahren gemeinsamer Arbeit anknüpfen wollen.

 
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